aufgrund der außergewöhnlichen Situation nach der Naturkatastrophe in Japan, möchten wir Ihnen eine kurze Einschätzung der Lage geben und Sie über unsere Positionierung informieren.
1. Es ist wichtig, in Krisenzeiten besonnen zu handeln und nicht in Panik zu verfallen. Als langfristige Investoren handeln wir erst nach gründlicher Analyse einer Situation und dann bevorzugt antizyklisch.
2. Wir sind im StarCap SICAV Starpoint und im StarCapital Priamos mit je 12% in Japan investiert, im Huber Strategy 1 mit 5%. Wobei z.B. auch ein Bauwert wie Taisei vertreten ist, der zuletzt sogar zulegen konnte. Nach den Erfahrungen mit unerwarteten Katastrophen antizipieren Börsen solche sehr schnell, um sich dann sukzessive wieder zu erholen. Da Japan extrem niedrig bewertet ist mit einem durchschnittlichen Kurs-Buchwert-Verhältnis nahe 1 sehen wir in weiteren Kursrückschlägen eher eine Gelegenheit für antizyklische Zukäufe.
3. Wir sind bereits defensiv aufgestellt, da die Börsen weltweit bereits in der Korrektur waren. So haben wir beim StarCap SICAV Starpoint eine Barreserve von 10% und eine Absicherungsquote von 15%, sind also derzeit nur mit 75% vom Fondsvermögen investiert. Außerdem halten wir überwiegend defensive Qualitätswerte. Hier sind allerdings kleinere Engagements in Versorgern und Rückversicherern negativ tangiert. Das ist aber gut überschaubar.
Unsere sicherheitsbetonte Anlagepolitik, d.h. eine breite Diversifikation, die Übergewichtung defensiver Qualitätswerte und marktbreiter Blue Chips sowie der Einsatz unseres StarCapital Risk-Protection-Systems sollten Anleger vor größeren Schäden bewahren.
Ihre StarCapital
